Artikel: Hilferuf aus den Peleponnes – unsere Zeit beim Tierschutzprojekt Miao Mani

Hilferuf aus den Peleponnes – unsere Zeit beim Tierschutzprojekt Miao Mani
Tierschutz aus Überzeugung
Ein persönlicher Bericht von Elena
Wer mich kennt, weiß: Tiere sind mein Leben. Ich bin aus Überzeugung von Anfang an bei Doggiepack – Tierschutz ist für mich keine Gelegenheit, sondern eine Überzeugung. Deshalb besuche ich auch in jedem Urlaub Tierauffangstationen, um mir selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.
Vor zwei Wochen standen Christian und ich zum ersten Mal selbst auf dem Grundstück von Miao Mani – einem kleinen, ehrenamtlichen Tierschutzprojekt in der Mani, einer Region im Süden Griechenlands. Vier Tage lang haben wir dort mit angepackt, Hunde ausgeführt, gefüttert, gestreichelt – und wir sind mit einem vollkommen anderen Bild nach Hause gefahren, als wir es erwartet hatten.

Was wir dort vorgefunden haben
Ich möchte es ganz klar sagen: Die Zustände dort haben uns umgehauen. Das Grundstück war sauber, die Zwinger gepflegt, jedes einzelne Tier versorgt – medizinisch, ernährungsphysiologisch und vor allem: mit sehr viel Liebe. Man spürt sofort, dass hier Menschen arbeiten, die nicht einfach „irgendwie Tiere versorgen", sondern jedem einzelnen Hund gerecht werden wollen.
Aber das, was uns am meisten im Gedächtnis geblieben ist, war etwas anderes: die Hunde selbst. Ich habe noch nie so freundliche, so liebevolle und aufgeweckte Hunde erlebt. Jeder Hund, den Christian oder ich an der Leine ausführten, ist uns freudig entgegengekommen, hat sich streicheln lassen, wollte spielen und schmusen. Das ist kein Zufall – das ist das Ergebnis der Arbeit der Menschen dort.
Auch ein Freund von uns hat bereits einen Hund aus diesem Shelter adoptiert. Und wer diesen Hund kennt, weiß: Das war eine der besten Entscheidungen, die er je getroffen hat.

Und genau dieses Projekt ist jetzt in Not
Die Hunde müssen ihr bisheriges Grundstück schnellstmöglich verlassen. Der Grund? Beschwerden einer neu zugezogenen Anwohnerin, die etwa 400 Meter entfernt wohnt und sich über das Bellen der Hunde beschwert hat. 400 Meter. Und daraus wird ein Existenzproblem für ein kleines Tierschutzprojekt, das sich mit begrenzten Mitteln unter enormen Aufwand um Hunde kümmert, die sonst niemand hat.

Natürlich bellen Hunde – Hunde bellen, so wie Vögel singen und Zikaden zirpen. Das gehört zum Leben dazu. Aber unser persönlicher Eindruck war keineswegs, dass es außergewöhnlich laut oder gar ständig laut gewesen wäre. Im Gegenteil: Es war friedlich. Die Hunde sind gut ausgelastet, werden regelmäßig ausgeführt und beschäftigt – und das merkt man ihnen an. Zufriedene Hunde, die Beschäftigung, Bewegung und Nähe bekommen, bellen nicht aus Frust. Wer dort war, kann diese Beschwerde aus 400 Metern Entfernung schlicht nicht nachvollziehen. Aber es hilft alles nix, das Gericht hat entschieden.

Die gute Nachricht: Ein neues Grundstück wurde gefunden
Der Umzug steht also bevor – und es gibt Hoffnung. Miao Mani hat bereits ein neues Grundstück gefunden! Doch bevor die Hunde einziehen können, muss dieses zunächst umgebaut und hergerichtet werden. Denn die Hunde sollen dort nicht nur sicher und artgerecht leben können – sie müssen auch vor Wildtieren geschützt sein, die in der abgelegenen Region der Mani heimisch sind.
Für diese Arbeiten werden 15.000 Euro benötigt.

Unser Hilferuf – bitte unterstützt uns!
Weil Christian und ich gesehen haben, mit wie viel Herzblut und Professionalität dieses Projekt geführt wird, und weil wir nicht tatenlos zusehen wollen, wie es in Gefahr gerät, haben wir gemeinsam einen Spendenaufruf gestartet:
👉 Ein Hilferuf für ein neues Zuhause – unsere GoFundMe-Kampagne
Jeder Beitrag – ganz gleich wie klein – hilft dabei, die 15.000 Euro zusammenzubringen, die nötig sind, um das neue Grundstück herzurichten und den Hunden ein sicheres neues Zuhause zu geben. Ein Grundstück, von dem aus sie weiter versorgt, gepflegt und auf ihre Vermittlung vorbereitet werden können. Denn eines steht fest: Diese Hunde haben es verdient. Sie sind freundlich, verschmust und bereit für ein liebevolles Zuhause – sie brauchen nur die Chance dazu.

Was ihr tun könnt
- Spenden: Jeder Euro zählt. Hier geht's zur Kampagne.
- Teilen: Wenn ihr nicht spenden könnt, teilt diesen Bericht und den Spendenaufruf – je mehr Menschen ihn sehen, desto besser.
- Informieren: Schaut euch das Projekt Miao Mani selbst an. Vielleicht seid ihr ja sogar die Menschen, die einem dieser wunderbaren Hunde ein Zuhause schenken.
Christian und ich sind mit einem riesigen Herzen zurückgefahren – und mit der festen Absicht, nicht zuzusehen, wie dieses Projekt scheitert. Helft uns bitte. Für die Hunde.
Eure Elena
Rechte Herzhälfte von Doggiepack, seit Jahren engagiert im Tierschutz, z.b. macht Elena Vor- und Nachkontrollen für verschiedene Tierschutzorganisationen













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