
Wenn unsere Hunde älter werden
Senioren richtig füttern
Das Älterwerden gehört zum Leben unserer Hunde dazu. Mit zunehmendem Alter verändern sich Bedürfnisse, Aktivität und manchmal auch die Verträglichkeit einzelner Futtermittel.
Viele Hundehalter stellen sich dann die Frage, ob und wie die Ernährung angepasst werden sollte: Braucht ein Seniorhund ein spezielles Futter? Welche Nährstoffe spielen eine Rolle? Und worauf sollte bei der Fütterung älterer Hunde geachtet werden?
In diesem Ratgeber beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um die Ernährung von Seniorhunden und geben praktische Hinweise zur altersgerechten Fütterung.
Für Seniorhunde
Altersgerechte Ernährung
Mit zunehmendem Alter verändern sich bei vielen Hunden Stoffwechsel, Aktivitätsniveau und Körperzusammensetzung. Manche Seniorhunde bewegen sich weniger, andere benötigen aufgrund ihres Gesundheitszustands oder ihrer Lebensumstände eine angepasste Ernährung.
Ob ein spezielles Seniorenfutter sinnvoll ist, hängt jedoch immer vom einzelnen Hund ab. Während einige Hunde von einer angepassten Fütterung profitieren, kommen andere auch im Alter mit ihrer bisherigen, ausgewogen zusammengestellten Ernährung gut zurecht.
Entscheidend ist, die Fütterung regelmäßig an den individuellen Bedarf des Hundes anzupassen und dabei Faktoren wie Gewicht, Aktivität, Körperkondition und den allgemeinen Gesundheitszustand zu berücksichtigen.
Seniorenfutter ist auf die Bedürfnisse älterer Hunde abgestimmt. Je nach Rezeptur kann es sich beispielsweise durch eine angepasste Energiedichte, gut verdauliche Zutaten oder eine veränderte Zusammensetzung der Nährstoffe von herkömmlichem Hundefutter unterscheiden.
Mit zunehmendem Alter können sich Verdauung, Stoffwechsel und Aktivitätsniveau verändern. Viele ältere Hunde profitieren daher von gut verdaulichen Zutaten und einer ausgewogenen, bedarfsgerechten Ernährung.
Welche Zusammensetzung für einen Seniorhund geeignet ist, hängt jedoch immer vom individuellen Hund ab. Manche Senioren vertragen ihre bisherige Ernährung weiterhin sehr gut, während andere von einer Anpassung des Futterplans profitieren.
Ob Fleisch, Innereien oder andere Zutaten geeignet sind, richtet sich vor allem nach der individuellen Verträglichkeit und dem Gesundheitszustand des Hundes.
Jeder Hund ist anders – genau wie wir Menschen unterschiedlich sind. „Das Beste“ für alle gibt es nicht. Aber es gibt sicherlich „Nicht-so-gutes-Futter“. Achtet auf hochwertige Inhaltsstoffe, wenig bis gar keine Innereien, hochwertiges Fleisch, frisches Obst & Gemüse, frei von Konservierungsstoffen, Chemie und künstlichen Zusätzen. Dann macht Ihr alles richtig 🙂
Ja, klar. Im Alter sanft unterstützen könnt Ihr Eure Hunde mit verschiedenen Kräutern. Sinnvoll sind Kräutermischungen, die in der traditionellen Naturheilkunde Einsatz finden zur Unterstützung von Herz-Kreislauf, Entgiftung, Verdauungsorganen und dem Bewegungsapparat.
Senioren-Verdauung
Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit stehen natürlich an erster Stelle. Gut ist, das Immunsystem mit hochwertiger Nahrung und ggf. Ergänzungen zu stärken und dabei die Darmpflege nicht außer Acht zu lassen. Auch einzelne Beschwerden an Gelenken, Herz-Kreislauf o.ä. lassen sich oft auf natürliche Weise mit verschiedenen Kräutern mildern.
Häufig ist der Stoffwechsel nicht mehr so auf Zack, wie er früher einmal war und im Alter neigen viele Fellnasen (übrigens auch Menschen) verstärkt zu Blähungen. Auch hiergegen sind Kräuter gewachsen, die einfach zugefüttert werden können.
Häufig ist das Gebiss nicht mehr das Beste. Dadurch ist auch ein stärkerer Maulgeruch zu erschnuppern. Solange es geht, sollten auch Senioren die Möglichkeit bekommen, Maul und Zähne durch Knabbern und Nagen zu pflegen. Kräuter können die Zahnfleischgesundheit unterstützen.
Gelenke & Bewegung
Gegen das Altern ist kein Kraut gewachsen, aber die Natur hält einige Kräuter bereit, um Altersbeschwerden ein wenig abzufedern. Gerade für den Bewegungsapparat gibt es vieles, was Eure Hunde unterstützen kann.
Arthrose ist eine weit verbreitete Erkrankung bei Hunden, die oft mit Schmerzen und Einschränkungen in der Beweglichkeit einhergeht. Ältere Hunde, aktive Sportler oder Hunde, die durch Verletzungen vorbelastet sind, können besonders betroffen sein. Die Abnutzung der Gelenke führt oft zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Die Symptome sind vielfältig: von Steifheit und Humpeln bis hin zu Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Treppensteigen.
Viele Kräuter und auch natürlich Nahrungsergänzungen können den Bewegungsapparat in seiner natürlichen Funktion unterstützen. Dabei gibt es verschiedene Ansatzpunkte:
- Stoffwechsel - wenn der Bewegungsapparat mit den richtigen Nährstoffen versorgt wird und die Entgiftungsprozesse laufen, wirkt sich das natürlich auch auf die Gelenkfunktionen aus.
- Entzündungsprozesse hemmen - Viele häufig im Alter auftretenden Erkrankungen kommen in Verbindung mit Entzündungen daher. Einige Kräuter & Nahrungsergänzungen können Entzüdungsprozesse positiv beeinflussen.
- Bewegung, Bewegung, Bewegung - hält geschmeidig und bringt Gelenkschmiere in die Knorpel. Auch wenn das Aufstehen schwer fällt.



