
Für empfindliche Hunde
Tipps für die Ernährung sensibler Hunde
Magen-Darm-Beschwerden gehören zu den häufigsten Themen, mit denen Hundebesitzer konfrontiert werden. Hier haben wir für Euch die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt – basierend auf 20 Jahren Erfahrung in Sachen Hundeernährung und natürlicher Fütterung.
Aus der Tierheilpraxis
Tipps für eine schonende Ernährung bei Hunden mit sensibler Verdauung
Auch hier steht an erster Stelle, die Ursache der Probleme zu finden. Mögliche Auslöser können vielfältig sein – z. B. Futterunverträglichkeiten, Stress oder andere äußere Einflüsse.
Für Hunde, die sensibel auf bestimmte Zutaten reagieren, kann eine leicht verdauliche und hochwertige Ernährung sinnvoll sein. Dabei sollten unnötige Zusätze vermieden werden, um die Verdauung nicht zusätzlich zu belasten.
Bestimmte Zutaten wie Haferschleim, Fenchel, Kamille oder Ulmenrinde können in der Ernährung eingesetzt werden, um eine schonende und natürliche Fütterung zu unterstützen. Wichtig ist, die individuelle Verträglichkeit zu beachten und bei anhaltenden Beschwerden tierärztlichen Rat einzuholen.
Beobachtet Ihr bei Eurem Hund eine empfindliche Verdauung? Ein erster Schritt kann ein Futtercheck sein. Viele Futtermittel enthalten ernährungsphysiologische Zusatzstoffe, die bei manchen Hunden zu Unverträglichkeiten führen können.
Eine frische Ernährung ohne Zusatzstoffe kann in solchen Fällen eine natürliche Alternative darstellen.
Statt direkt zu teuren Ergänzungsmitteln zu greifen, kann es sinnvoll sein, zunächst das bisherige Futter zu überprüfen und eine Anpassung der Ernährung in Betracht zu ziehen. Eine schrittweise Umstellung kann oft schon eine Verbesserung bringen.
Welches Futter für Hunde mit sensibler Verdauung?
Beobachtet Ihr bei Eurem Hund eine empfindliche Verdauung? Ein erster Schritt kann sein, das bisherige Futter zu überprüfen. Dabei empfiehlt es sich, auf hochwertige Zutaten ohne Zusatzstoffe (z. B. ernährungsphysiologische Zusatzstoffe) zu achten.
Für eine natürliche und abwechslungsreiche Ernährung können z. B. pflanzliche Zutaten wie Moro’sche Karotten, Pastinake oder Brokkoli sowie Milchprodukte wie Quark oder Joghurt in den Futterplan integriert werden. Auch Kräuter und natürliche Öle (z. B. Kürbiskernöl, Ingwer, Kümmel) können eine schonende Ergänzung darstellen. Eine schrittweise Anpassung der Ernährung kann oft schon eine Verbesserung bringen.
Die Moro’sche Karottensuppe ist ein traditionelles Rezept, das seit langem bekannt ist. Sie besteht aus lange gekochten Karotten und kann für Hunde als Ergänzung zur normalen Ernährung angeboten werden.
Auch geriebener Apfel mit Schale kann eine natürliche Zutat in der Hundeernährung sein. Beide Rezepte sind frei von künstlichen Zusätzen und können als Teil einer abwechslungsreichen Fütterung eingesetzt werden.
Die lange Kochzeit der Karotten führt zu einer besonderen Konsistenz, die viele Hunde mögen. Bei Fragen zur Fütterung oder gesundheitlichen Auffälligkeiten sollte immer tierärztlicher Rat eingeholt werden.
Bei empfindlichem Magen-Darm-Trakt kann eine leicht verdauliche Fütterung sinnvoll sein. Häufig werden gut verträgliche Zutaten wie gegartes, mageres Muskelfleisch in Kombination mit gekochtem Reis, Kartoffeln oder Nudeln sowie gekochte Karotten eingesetzt. Auch Flohsamenschalen, als Quelle natürlicher Ballaststoffe, sind geeignet. Welche Fütterung im Einzelfall zuträglich ist, hängt von Alter, Gesundheitszustand und individuellen Bedürfnissen des Hundes ab.
Zeigt ein Hund wiederholt einen empfindlichen Verdauungstrakt, kann es hilfreich sein, den Futterplan zu überprüfen. Dabei können mögliche Unverträglichkeiten oder andere Ursachen berücksichtigt werden. Auch die Fütterung sollte auf die individuellen Bedürfnisse des Hundes abgestimmt werden.
Wichtig vor allem bei Durchfall: Ausreichend frisches Trinkwasser sollte jederzeit zur Verfügung stehen. Kleinere Futterportionen können je nach Situation besser verträglich sein.
Hinweis: Hält Durchfall länger an, tritt er wiederholt auf oder kommen weitere Symptome wie Erbrechen, Fieber, Blut im Kot oder Teilnahmslosigkeit hinzu, sollte der Hund zeitnah tierärztlich untersucht werden.



